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Als Gegenleistung für diesen Beitrag erhielten wir eine dreitägige Unterkunft in London sowie die kostenlose Teilnahme am Sprachkurs „London for Foodies“ von Hi London. Dieser Beitrag spiegelt trotzdem unsere persönliche Meinung wider und unterliegt keinerlei redaktionellen Auflagen.

London – diese Stadt hat für immer einen ganz besonderen Platz in unseren Herzen. 2013 verbrachten wir hier 5 wundervolle Tage, unsere bis dato erste gemeinsame Reise und somit der Beginn unseres bis heute größten Hobbies: Die Welt erkunden!

Da kam es uns zu Beginn dieses Jahres wirklich Recht als uns die Sprachschule Hi London für einen dreitägigen Sprach- und Entdeckerreise in Englands Hauptstadt einlud. Das Motto: „London for Foodies“ – Spätestens da war für uns klar: „Jepp, das machen wir!“.

Die Tower Bridge und wir – 2013 und 2020

Nachhaltig nach London

Doch wie kommen wir möglichst nachhaltig und somit ohne Flug überhaupt nach London? Schließlich macht es aus unserer Sicht keinen Sinn für gerade mal 1h 40 min ein Flugzeug zu betreten und dadurch unnötig die Umwelt zu belasten. Doch was ist die Alternative?

In diesem konkreten Fall ist das ganz einfach: Zugfahren! Was wir so vorher auch nicht wussten ist, dass es bereits seit 1995 (!) eine eine Zuglinie durch den Eurotunnel nach London gibt. Der passende Name: Eurostar. Zwar sind die Tickets in etwa 3-4mal so teuer wie ein entsprechender Flug mit der Billigairline (wie bescheuert ist das denn bitte?!?), aber wir fühlen uns einfach wohler in dem Wissen uns und unsere Erde nicht unnötig weiter zu belasten. Zumal die Anreise im Zug echt bequem und unkompliziert ist, wie ihr hier seht:

London – Hello again!

Nachdem wir also heil in London angekommen waren und nach anfänglichen Schwierigkeiten auch unsere Unterkunft in West Kensington gefunden hatten, taten wir das was wir auf Reisen eigentlich immer als erstes tun: Die nähere Umgebung erkunden und etwas essbares suchen 😀 Und wir müssen sagen: Mit West Kensington hatten wir es da echt gut getroffen:

Am frühen Abend statteten wir noch dem nahegelegenen Natural History Museum in South Kensington einen Besuch ab und bestaunten allerlei faszinierende Fossilien und Skelette, nichtahnend dass genau hier am nächsten Tag unser dreitägiger Sprachkurs mit Hi London starten sollte.

Hi London – Learning English by Doing

Wir geben zu: Wir waren ziemlich aufgeregt vor dem ersten Kurstag. Klar, unser Englisch ist ganz gut und wir hatten beide auch durch unsere Weltreise bereits viele Möglichkeiten tagtäglich englisch zu sprechen. Doch so ein Sprachkurs ist ja irgendwie nochmal etwas Anderes: Strenge Lehrer, Grammatikübungen und Vokabeln büffeln – alles Dinge die wir aus Schulzeiten mit Englisch lernen verbinden und nicht gerade das was wir unter „Spaß“ verstehen.

Doch wir können euch beruhigen: All das spielt bei Hi London eher eine untergeordnete Rolle. Hier liegt der Fokus tatsächlich darauf einfach Englisch zu sprechen und das Ganze mit Ausflügen zu interessanten Orten in und um London herum zu verbinden. Ganz nebenbei lernt man dadurch natürlich das ein oder andere über die Stadt und bessert in kleinen Übungen und einfach durchs tägliche Anwenden der Sprache seine Englischkenntnisse auf.

So startet jeder Tag um 10 Uhr im kleinen Cafe Fusion 54 nahe des Natural History Museums in London, wo der grobe Plan für den jeweiligen Tag besprochen wird. (Kleiner Tipp für die Koffein-Junkies unter euch: Der Cafe dort ist tatsächlich super lecker!) Die Kursteilnehmer lernen sich kennen, kommen in der Regel aus ganz Europa und der Welt und sind allein schon dadurch „gezwungen“ auf Englisch zu kommunizieren. Aufgrund der sich anbahnenden Corona-Krise war unsere Kursgröße zwar von knapp 10 auf 3 geschrumpft, das tat der guten Stimmung allerdings keinen Abbruch!

Ausflüge abseits vom Main Stream

Und so geht es kurz darauf – natürlich ganz London Style – mit Underground, Bus und Bahn zum jeweiligen Ziel des Tages.

Den Anfang machte Hampton Court Palace, die bevorzugte Residenz der englischen und britischen Könige vom 16. – 18. Jahrhundert, welche noch heute ganz im Zeichen der Regentschaft von Henry dem VIII. steht. Hier zeigt sich erstmals das umfassende historische und kulturelle Wissen Sarahs, unserer Lehrerin während der drei Tage, die uns bereitwillig an ihrem unerschöpflichen Fundus von Anekdoten und Fakten teilhaben lässt. Von den traditionellen Gerichten zur damaligen Zeit über die Lieferwege der exotischen Zutaten nach England bis hin zu dem fragwürdigen Heiratsverhalten Henry VIII. gibt es eigentlich nichts was sie nicht weiß. Die beeindruckende Tour durch die Küche und Privatgemächer der damaligen Monarchen endet mit einer ausgiebigen Mahlzeit im nahegelegen Pub Prince of Wales. Ein würdiger Abschluss eines super interessanten ersten Tages, den wir mit einigen Leseübungen im Zug zurück nach London beenden.

Auch die weiteren Ziele unserer Foodies Tour sind eher unüblicher Natur: Da wären die Royal Botanic Gardens von Kew zu nennen, eine ausgedehnte Parkanlage im Süd-Westen Londons, die zu den ältesten botanischen Gärten der Welt gehört und die zahlreiche Pflanzen umschließt, die in Europa oder auf der nördlichen Halbkugel nicht heimisch sind. Was uns besonders freut: Kew Gardens widmet sich intensiv den Zielen der Umweltbildung, der Forschung und des Naturschutzes und auch Hi London versucht auf seinen Worksheets den Einfluss unserer Ernährung auf das Weltklima näherzubringen.

Der dritte und letzte Tag mit Hi London führt uns auf den Borough Market, einen der ältesten Lebensmittelmärkte Londons mit besonderem Fokus auf lokales Obst und Gemüse. Auch für Veganer finden sich hier zahlreiche Speisen, Straßenstände und kostenlose Essensproben, sodass wir einen Besuch wirklich jedem empfehlen können. Die Worksheets am heutigen Tag bearbeiten wir in einem nahegelegenen Cafe in gemütlicher Atmosphäre und können gar nicht glauben wir schnell die letzten drei Tage vergangen sind.

London auf eigene Faust

Im Vergleich zu unserem ersten Trip nach London hatten wir also ein eher vorgegebenes Programm und müssen ehrlich zugeben, dass uns das natürlich einiges an Recherche und Organisationsarbeiten abnahm. Es war zur Abwechslung auch mal schön sich diesbezüglich komplett auf andere verlassen zu können und sich selbst einfach „treiben“ zu lassen.

Nichtsdestotrotz hatten wir jeden Tag nach Beendigung des offiziellen Programms gegen 15-16 Uhr noch die Möglichkeit London weiter auf eigene Faust zu erkunden. Und so genossen wir es mindestens genauso selbständig und nach fast 7 Jahren zum zweiten Mal einige der Highlights Londons zu bestaunen. Und da gibt es so einige!

Was bleibt?

Wir haben unsere zweite Zeit in London total genossen und können wirklich jedem der sich ein wenig Abwechslung von den typischen Touristenrouten in London wünscht die Kurse von Hi London empfehlen. Neben den wirklich super netten Betreuern lernt man tatsächlich neue Facetten der Hauptstadt Englands kennen und bessert ganz nebenbei ein wenig sein vielleicht etwas eingerostetes Englisch auf. Übrigens bietet die Sprachschule auch gezielte Aktivitäten für Kinder an, sodass Eltern während ihres Aufenthaltes für 2-3 Tage etwas „entlastet“ werden. Wir sind zumindest super happy und freuen uns schon auf den nächsten Besuch „unserer“ Stadt!


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