Unser zweiter Tag in Cornwall startete nach einer etwas kühlen Nacht (trotz kleiner Heizung in unserem Glamping-Pod) mit einem leckeren Frühstück. Danach machten wir uns auf zu unserem ersten Ziel: Dem Porthcurno Beach.

Die Fahrt dorthin war ziemlich nervenaufreibend. Vor allem die vielen Kreisel führten regelmäßig zu Nervosität und schwitzigen Händen. Doch nach den ersten 10-20 Kreisel inklusive intensiver Beobachtung und Analyse unsererseits können wir nun stolz sagen: Wir denken wir haben die englische Kreisel-Regelung verstanden:
Man blinkt hier nicht beim Rausfahren, sondern immer in die Richtung (vom Einfahrtspunkt aus gesehen), in die man letztendlich auch „abbiegen“ möchte. Für die verschiedenen Ausfahrten gibt es außerdem bei größeren Kreiseln auch noch verschiedene Spuren in die man sich vor Einfahrt in den Kreisel einordnen muss.
Ihr seid verwirrt? Ja, so ging es uns auch. Aber nach und nach verbesserten sich unsere Kreisel-Künste und so kamen wir wohlbehalten am Parkplatz des Porthcurno Beach an.

Leider muss man hier ein Parkticket lösen, wir hatten aber das Glück, eines von einem Paar geschenkt zu bekommen, das wegen dem Hundeverbot am Strand mit ihrem Vierbeiner leider schon wieder abreisen musste.

Mit zwei Stunden Parkzeit im Gepäck machten wir uns also auf zum Strand.

Interessante Pflanzen am Wegesrand

Hunde sind leider am Strand nicht erlaubt

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Auf dem Weg zum Strand hinunter konnten wir Cornwalls Blütenpracht wieder in voller Fülle genießen. Es ist Wahnsinn wie viel hübsche wilde Blümchen da aus dem Boden sprießen.

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Nach ca. 10 Minuten Fußweg sahen wir ihn dann endlich: Den Porthcurno Beach. Wunderschön sah er schon von oben aus, aber auch von Nahem ist der Strand so ziemlich das, was man sich unter einem „Traumstrand“ vorstellt: Feiner Sand, wunderschöne Wellen, eine Felsenbucht und wunderschöne Vegetation on top. Zwar waren die Temperaturen zu kalt um sich im Badeanzug in die Fluten zu stürzen, aber wir genossen die Zeit dort unten auch so.

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Nachdem wir den Strand ein bisschen „erkundet“ hatten setzte Daniel sich für eine kleine Verschnaufpause in den Sand und ich schlenderte noch ein paar Minuten unten am Wasser entlang. Danach entschlossen wir uns, in dem Cafe in der Nähe unseres Parkplatzes eine Kleinigkeit zu trinken, was sich im Nachhinein als etwas komplizierter als gedacht herausstellte (aber dazu mehr in unserem Vlog, den wir unten verlinken). Außerdem mussten wir unser Parkticket verlängern, denn wir wollten uns noch eine weitere Sehenswürdigkeit anschauen: Das Minack Theater, das vom Strand aus über den Coastal Path zu Fuß erreichbar ist. Auch auf diesem Weg ließ uns die Natur Cornwalls wieder staunen: Diesmal entdeckten wir etwas Undefinierbares, es sah aus wie ein sehr dicht gesponnenes Spinnennetz mit unzähligen Raupen darauf. Irgendwie eklig, aber auch faszinierend. (Falls ihr wisst, um was es sich handelt, schreibt uns gerne einen Kommentar, wir würden uns freuen)

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Aber auch die Aussicht vom direkt an der Bucht verlaufenden Weg war grandios! Von oben sahen wir dann auch, dass nun Ebbe war und man dadurch von Bucht zu Bucht laufen konnte. Der Strandabschnitt, den wir gesehen hatten, war also nur ein kleiner Bruchteil des ganzen Porthcurno Strandes.

Bei Ebbe kann man von Bucht zu Bucht laufen

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Nach eine nervenaufreibenden Aufstieg entlang der Felsigen Küste kamen wir oben am Minack Theater an. Leider haben wir dort keine Fotos, sondern nurnoch Videos gemacht. Ein können wir aber sagen: Es war eine wirklich beeindruckende Kulisse.

Wenn ihr mehr davon sehen wollt schaut doch einfach mal in unseren VLOG von diesem Tag rein:

Hier geht’s zum dazugehörigen Youtube Video


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