Wie Du in unseren Vlogs & Posts zu Cornwall wahrscheinlich schon gesehen hast, nutzten wir die Fülle an Feiertagen im Mai zu einem Kurzurlaub in Cornwall, England. Insgesamt verbrachten wir vier Tage auf einer Campinganlage in Newquay, wobei der vierte Tag mit dem Rückflug um 8 Uhr morgens lediglich der Heimreise diente. Wie immer haben wir alle Ausgaben für Dich getrackt und tabellarisch zusammengefasst, weiter unten findest Du dann nähere Infos zu den einzelnen Kategorien.

Kostenart Gesamtpreis (€)
Preis/Person (€)
Preis/Tag (€) Preis/Tag/Person (€)
An- & Abreise 63,52 31,78 15,89 7,95
Unterkunft 130 65 32,5 16,25
Verpflegung 92,55 46,28 23,14 11,57
Aktivitäten 24,94 12,47 6,24 3,12
Mobilität 116,35 58,18 29,09 14,54
Sonstiges 9,58 4,79 2,40 1,20
Gesamt 425,18 212,59 106,30 53,15

An- & Abreise
Hier landete Julia einen echten Glücksgriff für uns: Bei Ryanair zahlten wir lediglich 9,99 pro Flug pro Person und kamen so nur auf unglaubliche 40€ Flugkosten. Da die Flüge von Frankfut Hahn abgingen und meine Eltern nicht weit davon entfernt wohnen, besuchten wir sie einfach per Zug und ließen uns von Ihnen bequem zum Flughafen bringen bzw. wieder abholen. Die Zugverbindung hin und zurück schlug mit insgesamt 23,60€ zu Buche.

Unterkunft
Da wir die Kosten so gering wie möglich halten und auch unsere bereits vorhanden Campingausrüstung mal wieder nutzen wollten, entschieden wir uns für einen sogenannten Glamping Pod als Unterkunft. Darunter versteht man eine kleine Hütte auf einer Campinganlage, welche gerade genügend Platze für zwei Isomatten und das Gepäck bietet. Somit spart man sich natürlich das Mitbringen eines eigenen Zeltes (bei Anreise mit Handgepäck per Flug besonders wichtig) und selbstverständlich schläft es sich darin auch deutlich bequemer. Der Begriff Glamping („Glamour Camping“) beschreibt das Ganze also eigentlich ganz gut und ist in England wohl weit verbreitet.
Unser Glamping Pod befand sich auf dem Areal des Hendra Holiday Parks nahe Newquay und hatten sogar eine eigene kleine Terrasse mit Tisch und Stühlen. Drei kleine Gemeinschaftstoiletten befinden sich direkt zwischen den verschiedenen Glamping Pods, ein größeres Gebäude mit etwas komfortableren Toiletten und auch Duschen erreicht man in 5 Minuten per Fuß. Pro Übernachtung zahlten wir zusammen 30 Pfund, was bei 4 Nächten dann insgesamt ca. 130€ macht.

Verpflegung
Verpflegt haben wir uns während der vier Tage weitestgehend selbst, obwohl auf der Anlage auch mehrere Restaurants und Imbisse vorhanden sind. Direkt am ersten Tag deckten wir uns im nahegelegenen Lidl (ja, den gibt es auch in England) mit Nahrungsmitteln und Getränken ein, die wir dann abends auf dem Gaskocher verarbeiteten. Morgens und tagsüber gab es meist Obst und belegte Brote. Dabei kamen wir insgesamt auf 44,24€. Da wir uns am zweiten Tag mit der Freundin von Julias Cousine zum Grillen trafen, kauften wir hierfür nochmal zusätzlich für ca. 15€ ein.
Am dritten Tag gingen wir dann in Tintagel das einzige Mal essen, unser Review hierzu ist bereits online und die Kosten beliefen sich auf umgerechnet 23,52€. Vorm Rückflug gönnten wir uns dann zur Überbrückung der Wartezeit noch zwei Heißgetränke und zwei kleine vegane Snacks am Flughafen in Newquay (9,80€).

Aktivitäten
Hier ist einerseits das der Besuch des Minack Theatre am zweiten Tag zu nennen, welcher sich für zwei Personen auf 10 Pfund (11,39€) belief. Das Theater ist einem antiken Theatrum nachempfunden und direkt in die Klippen über dem Porthcurno Beach geschlagen. Es finden regelmäßig Aufführungen statt und die Aussicht ist wirklich beeindruckend.
Zudem besichtigten wir am dritten Tag die Wasserfälle bei St. Nectans Glen, welche mit insgesamt 13,55€ zu Buche schlugen. Den Besuch können wir wirklich jedem empfehlen, da der Ort eine einmalige und mystische Atmosphäre bietet. Wir hatten sogar das Glück, dass sich dort zeitgleich mit uns ein Didgeridoo Spieler und drei Sängerinnen befanden, die mit altertümlichem Gesang die Stimmung noch verstärkten.

Mobilität
Da wir in der relativ kurzen Zeit in England möglichst viel von Cornwall sehen wollten, buchten wir vorab schon einen Mietwagen über den gesamten Zeitraum unseres Aufenthaltes. Wir hatten sogar Glück und erhielten einen fabrikneuen Renault Clio für gerade einmal 71€. Dazu kamen dann noch 38,52€ Spritkosten sowie 6,83 Parkgebühren.

Sonstiges
Verplant wie wir sind hatten wir natürlich einen Reiseadapter für die Steckdosen in England vergessen, welchen wir dann für 2,53€ vor Ort besorgen mussten. Zusätzlich kauften wir eine Kartusche Campinggas für unseren Kocher, da man diese nicht im Flugzeug transportieren darf (6,82€). Und last but not least: 23 Cent für die Nutzung einer öffentlichen Toilette ?


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